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    Forschung




Mit dem vom BMBF geförderten Forschungsprojekt TAMMOS erkundet topocare zusammen mit der FHDW neue Formen des mobilen Aufbaus einer Hochwasserbarriere. Die Ergebnisse sind bereits jetzt in vielen Bereichen zukunftsweisend.

Durch den fachlichen Austausch mit dem Feuerwehrverband Rheinland-Pfalz, in dessen für dieses Projekt gegründeten Fachbeirat Hochwasserschutz die Feuerwehren Koblenz, Neuwied sowie das THW eingebunden sind, steht aktuelles Anwenderwissen und Erfahrung von Rhein und Mosel zur Verfügung.

Das Projekt läuft im Rahmenprogramm Forschung für die zivile Sicherheit der Bundesregierung, bei dem Lösungen zur Schadensvorsorge und Krisenbewältigung erarbeitet werden.

 

Assoziierte Projektpartner:


Autonomer Schutzaufbau in Hochrisikogebieten

 

Ziel des Vorhabens ist die Schaffung von Systemen und Verfahren für den mobilen Hochwasserschutz in Hochrisikogebieten, die akut von Überflutung bedroht werden. Dabei sollen Maschinen selbstständig in das Risikogebiet fahren und einen Schutz mit Hilfe von sandgefüllten Geotextilschläuchen, den topotubes, aufbauen.

Um dies zu erreichen entwickeln wir eine Maschine zur teil-autonomen Verlegung der Geotextilschläuche (topoRobo). Weiterhin werden kleine Logistikeinheiten entwickelt, welche den Sand zur Verlegemaschine bringen und diese kontinuierlich beschicken (topoAnt).

Der generelle Ablauf zur Verlegung des Hochwasserschutzschlauches sieht wie folgt aus:

  • Der topoRobo fährt zum Startpunkt der Verlegung
  • Wie auf einer Ameisenstraße bewegen sich mehrere topoAnts zwischen Sandlager und topoRobo hin und her und versorgen diesen mit Sand
  • Der topoRobo verlegt die topotubes mit dem Sand der topoAnts

Um einen autonomen Ablauf zu ermöglichen, der von der Einsatzzentrale aus betreut wird (daher: teil-autonom), sind einige zum Teil im Hintergrund ablaufende Arbeitsschritte notwendig, die nachfolgend vorgestellt werden.

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InKuBaTubes

3D-Mapping mittels Drohne

Die Einsatzumgebung ist im Gegensatz zum autonomen Fahren auf Straßen wenig bekannt. Um präzise Umfelddaten zu erlangen, wird das Gebiet zunächst mit einer Drohne erkundet. Über die Photogrammetrie lässt sich das Geländeprofil mit seinen Höhen und Tiefen erfassen, so dass eine 3D-Karte des Einsatzgebietes entsteht.

Bei der Photogrammetrie handelt es sich um eine Fernerkundung, bei der aus Fotografien eine dreidimensionale Form der Landschaft abgebildet werden kann. Die Drohe fliegt zu diesem Zweck ein Raster über dem Erkundungsgebiet ab, bei dem in regelmäßigen Abstand Fotoaufnahmen gemacht werden.

Durch die Überlappung der Fotoaufnahmen und verschobenen Blickwinkel der einzelnen Fotopositionen lässt sich eine dreidimensionale Karte berechnen.

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